Finanzen der Diözese Eichstätt

Eichstätt (intv) Der Haushalt 2014 der Diözese Eichstätt wurde gerade vom Steuerausschuss des Bistums verabschiedet. Insgesamt 142,8 Millionen Euro umfasst der Etat. Pfarrseelsorge, Religionsunterricht und Schulen sowie sozial-caritative Dienste bilden demnach die Schwerpunkte bei den Ausgaben und Investitionen.Das meiste Geld, 39,5 Mio. Euro, fließt in sogenannte pfarrliche Aufgaben. Das heißt direkt in die Seelsorge, in die Pfarreien sowie als Unterstützung in die Kindertagesstätten. Denn Seelsorge und deren Organisation, das ist die Kernaufgabe der Kirche. So machen die Gehälter von Pfarrern, Lehrern, Altenpflegern, Kindergärtnerinnen und vielen mehr den größten Teil der Kosten aus. Aber auch die Renovierung von Kirchen, wie etwa hier die Pfarrkirche in Beilngries, die auf Grund eines Brands vollkommen renoviert werden muss, fällt in den Bereich pfarrliche Aufgaben.Rund 23 Millionen Euro stellt die Diözese für Instandsetzungen, Renovierungen und Baumaßnahmen zur Verfügung. Damit bleibt das Bistum Eichstätt auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Impulsgeber für die heimische Bauindustrie. Baumaßnahmen betreffen vor allem das Bistumshaus Schloss Hirschberg und das neue Schulzentrum Eichstätt-Rebdorf mit 8,4 Millionen Euro. Für das Haushaltsjahr 2014 rechnet die Diözese mit rund 97 Millionen Euro aus der Kirchensteuer, knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit macht die Kirchensteuer 68 Prozent der Einnahmen aus und bildet die größte Einnahmequelle. Neben der Kirchensteuer zählen zu den Erträgen Zuschüsse vom Staat (vor allem für Personalkosten im schulischen Bereich), Erlöse aus wirtschaftlicher Tätigkeit sowie Spenden und Kollekten.