Finanzbürgermeister Wittmann über die Haushaltsentwicklung in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Es war im September vergangenen Jahres, als der VW-Abgasskandal öffentlich wurde. Eine Krise, die weite Kreise gezogen hat und auch in Ingolstadt schon lange angekommen ist. Heute hat sich Finanzbürgermeister Albert Wittmann zur Haushaltsentwicklung der Stadt geäußert.
Eine große Herausforderung: Die Steuereinnahmen, die derzeit wesentlich niedriger sind als in den Jahren zuvor. „Im Planungszeitraum 2016 bis 2019 nehmen wir im Schnitt die Hälfte dessen ein, was wir in den letzten fünf Jahren durchschnittlich an Einnahmen hatten. Das ist ein gewaltiger Einbruch, aber wir kommen über diese Krise hinweg, weil wir in guten Zeiten Rücklagen über ca. 350 Millionen Euro angespart haben“, so Wittmann. Diese Rücklagen seien bis 2017 aber komplett aufgebraucht.  Die Stadt könne deshalb zur Zeit nur „auf Sicht“ fahren. Von einem Einstellungsstopp hält Wittmann aber nichts und auch laufende Baumaßnahmen sollen nicht gestoppt werden. Viel mehr gehe es darum, an so mancher Gebührenschraube zu drehen, wie etwa für Kitas oder Sportvereine.