Ferienpasskinder erkunden Auwald beim Geocaching

Ingolstadt (intv) Eine elektronische Schnitzeljagd durch den Auwald durften heute 14 Kinder im Rahmen des Ingolstädter Ferienpasses machen. Beim Geocaching konnten sie mit Hilfe geografischer Daten und eines GPS-Empfängers kleine Schätze finden. Nebenbei lernten Sie spielerisch die Flora und Fauna des Auwalds kennen. Geführt wurden sie von der Umweltwissenschaftlerin Helene Theobald. Als erstes wurden die kleinen Naturforscher mit der Technik vertraut gemacht. Die GPS-Geräte waren noch etwas altmodisch, ein Touchdisplay suchten die Kinder daran vergebens. Doch schnell hatte jeder verstanden, wie die einzelnen Koordinaten abgerufen werden konnten und das Geocaching konnte beginnen. An einer Station galt es Blätter zu sammeln, an der nächsten wurde nach einer Pflanze gefragt, die sich um die Bäume im Auwald wickelt. So erfuhren die Kinder, dass Hopfen auch wild wachsen kann. Es galt auch, auffällige Bäume zu finden, denn dort konnten sich Hinweise auf die nächste Station finden. Am Fluss konnten die Kleinen nicht nur Spuren von Specht und Biber, sondern auch von Menschen finden. So lernten sie spielerisch den Auwald und seine Funktion kennen. An jeder Station fanden die Kinder Informationen, die am Ende der Schatzsuche neue Geodaten ergaben. Kaum hatten sie diese in die GPS-Geräte eingegeben wurden sie zum Ziel ihrer Wanderung gelotst. Im Baum versteckt fanden sich einige Leckereien, die sie für die Anstrengung belohnten. Doch der eigentliche Schatz, den die Kinder heute erhalten haben, war das erlernte Wissen über die Natur.