Feldbegehung im „Garten des Heiligen Irrsinns“

Forchheim (intv) Von der Saat bis zur Ernte. Auf den Feldern kann man den Lauf der Jahreszeiten erleben. Auf dem Feld des Künstlers Franz Pröbster Kunzel in Forchheim bei Freystadt den „Garten des heiligen Irrsinns“. Große weithin sichtbare Feldzeichen begrenzen die Wiese, Kunstobjekte verbergen sich in Weißdornhecken, seit Jahrzehnten von dem Ex-Landwirt gehegt und gepflegt. Kunst, Mensch und Natur bilden hier eine gewachsene Einheit. 1950 als Bauernsohn in Forchheim geboren, hat sich der Autodidakt schon als junger Mann mit dem Zusammenspiel von Landschaft, Himmel und Wolken, Tradition und Brauchtum, aber auch mit Aberglauben und Ehrfurcht vor Gott und der Natur beschäftigt. Inzwischen ist die Künstlerpersönlichkeit weit über die Region hinaus bekannt. Der Kulturpreisträger der Stadt Neumarkt wurde 2010 mit dem renommierten Kulturpreis Bayern der EON-Bayern AG ausgezeichnet.