FC Ingolstadt 04 wartet weiter auf Befreiungsschlag

Ingolstadt (intv) Der FC Ingolstadt 04 bleibt auch nach dem 13. Spieltag Tabellenschlusslicht in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Beim Krisen-Gipfel am Sonntag-Nachmittag gegen Arminia Bielefeld kamen die Schanzer nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Trainer Alexander Nouri wartet damit auch nach sieben Spielen weiterhin auf seinen ersten Sieg mit den Ingolstädtern.
Am Tag danach war im Schanzer Lager vor allem Zweckoptimismus angesagt – auch wenn man erneut viele Großchancen liegen gelassen hatte, und einen Vorsprung aufgrund einer Unachtsamkeit wieder nicht über die Zeit retten konnte.
„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen will. Wir haben uns wieder sehr gute Chancen erarbeitet, nur schaffen wir es nicht, uns für den Aufwand auch zu belohnen“, haderte Nouri vor allem mit der Ausbeute und mit dem Ausgleich für weitestgehend harmlose Bielefelder – nach einer Tiefschlafphase der Schanzer Abwehr. „Wir haben eigentlich nur zwei Chancen zugelassen, wir selbst hatten acht Chancen, fünf echte Hochkaräter und zweimal Aluminium“, will Nouri von Kritik an seiner Hintermannschaft nichts wissen, auch wenn die Ingolstädter mit nun 27 Gegentreffern weiterhin die schwächste Abwehr der Liga stellen und in 13 Spielen nicht ein einziges Mal die Null halten konnten.
„Das müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir auch mal die Null halten müssen. Aber wir sind auf dem richtigen Weg, und auch wenn es zuletzt nur kleine Schritte waren – wenn wir erst mal wieder einen Sieg holen, kann das auch für die Köpfe eine echte Befreiung sein“, glaubt auch Konstantin Kerschbaumer an eine schnelle Wende für die Schanzer. Die nächste Chance dafür hat der FC 04 nach der Länderspielpause am 25. November bei Dynamo Dresden.