FC 04-Trainer Jens Keller trifft auf Ex-Club Union Berlin

Ingolstadt (intv) Für den FC Ingolstadt 04 geht es im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga in den entscheidenden Saison-Endspurt. Zehn Spiele vor Schluss treffen die Schanzer am Freitag-Abend als Tabellenvorletzter auf den aktuellen Drittplazierten 1. FC Union Berlin.
Auf- trifft also Abstiegskampf und für FC 04-Trainer Jens Keller gibt es an der Alten Försterei um 18.30 Uhr das erste Wiedersehen mit dem Ex-Club.
Nach eineinhalb Jahren trennten sich im Dezember 2017 die Wege – für Keller, der die Eisernen auf Platz Vier verlassen musste kam die Trennung überraschend, vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist das Kapitel Union aber längst abgehakt. „Manche Entscheidungen muss man im Fußball ja auch nicht verstehen. Aber ich hege keinerlei Groll, ich hatte ja auch eine schöne Zeit bei Union und im Fußball darf man sich da eh keine große Gedanken machen, das bringt einen nicht weiter“, macht sich Keller eh nur Gedanken darüber, wie er mit seinen Schanzern bei der heimstärksten Mannschaft mit der besten Abwehr der Liga Zählbares entführen kann.
„Union ist eine defensiv sehr starke Mannschaft, mit individueller Qualität und sie spielen eine sehr konstante Saison, hatten noch keinen richtigen Ausrutscher. Aber irgendwann hat jede Mannschaft einmal ein kleines Leistungsloch und am besten am Freitag-Abend“, hat sich Keller bei der seit 19 Spielen unbesiegten Festung Alte Försterei einiges vorgenommen.
Auf große Umstellungen in der Startelf oder neue Impulse in der zuletzt schwächelnden Schanzer Offensive will er zunächst noch verzichten.
„Ich sehe noch keinen Grund für Änderungen. Gerade im Sturm muss man ja auch mal sehen, welche Leistung ein Lezcano derzeit bringt. Er macht die Bälle fest, arbeitet wahnsinnig viel, legt für seine Mitspieler ab und spult richtig Kilometer runter“, ist Keller auch trotz überschaubarer Torquote von seinem Stammstürmer überzeugt.
Am Freitag-Abend ab 18.30 Uhr wäre das ein oder andere Stürmertor dennoch sicherlich hilfreich, um den vorletzten Tabellenplatz nach oben zu verlassen – gegen den Ex-Club sicher auch für Jens Keller bei aller Gelassenheit ein kleines Stück Genugtuung.