Fair gehandelt: Peruanische Krippe im Weltladen

Ingolstadt (intv) Neben all dem Weihnachtsstress denken in diesen Tagen wohl die Wenigsten von uns an Menschen, die es nicht so gut haben. Dabei geht es an Weihnachten doch eigentlich genau darum. Der Ingolstädter Weltladen setzt mit seinem Beitrag für den diesjährigen Krippenweg wieder ein Zeichen für fairen Handel und eine gerechtere Welt gesetzt. Denn leider sind Ausbeutung und Armut auch heute noch in vielen Ländern an der Tagesordnung. Maximiano Ochante Lozano – so heißt der Peruaner, der dieses Retablo entworfen und umgesetzt hat. Das Kunstwerk ist fair gehandelt. Das bedeutet, der Hersteller hat einen angemessenen Lohn für seine Arbeit bekommen. Der mittlere Teil  der Krippe ist eher im klassisch orientalischen Stil gehalten. In den Schranktüren dagegen sieht man deutliche Einschläge der peruanischen Volkskunst. Rund 2000 Euro kostet die Kostbarkeit. Für den kleinen Geldbeutel gibt es aber auch einfachere Krippen aus der ganzen Welt zu kaufen. Indien, Mali oder Palästina – Neben fairen Arbeitsbedingungen kommt es auch hier vor allem auf Qualität und Nachhaltigkeit an. Wiederverwertbare Stoffe sind deswegen Hauptbestandteil der meisten Modelle.