Expertentreffen bei Dollnstein: Wie geht es weiter mit dem Rieder Weiher

Dollnstein/Ried (intv) Krisentreffen Mittwoch Vormittasg am Rieder Weiher bei Dollnstein.   Bürgermeister Wolfgang Roßkopf traf sich mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes und des örtlichen Anglervereins um die Zukunft des Fischweihers zu besprechen. Das Problem: Jahrelang angesammelter Schlamm, der es den Fischen unmöglich macht zu überleben.

Gut zwei Monate ist es her, dass in einer Rettungsaktion alle Fische aus dem Rieder Weiher geholt werden mussten. Der viele Schlamm führt zu Sauerstoffmangel. Die Fische drohten zu ersticken. Jetzt muss eine Lösung her. Als allererstes müssen Proben vom Schlamm entnommen werden, bevor die Gemeinde entscheiden kann, wie es weiter geht. Ist der Schlamm in irgendeiner Form belastet, muss er entsorgt werden und das Gewässer kann nicht mehr als Fischweiher genutzt werden. Denn die Entsorgung koste so viel Geld, dass sich die Gemeinde die Haltung höchstwahrscheinlich nicht leisten könne, so Bürgermeister Wolfgang Roßbeck (CSU). Wer die Untersuchung übernimmt, steht noch nicht fest. Klar ist, alle Beteiligten wollen den Fischweiher als solchen behalten. Käme es anders, hätte es gerade für den Anglerverein Dollnstein gravierende Folgen. Der Verein müsste laut Vereinsvorstand Benjamin Henkel eventuell die Mintgleiderzahlen herunterschrauben, da sich die Zahl danach richte, wieviel Gewässerfläche ein Aglerverein zur Verfügung hat.Für den Dollnsteiner Anglerverein mit seinen rund 100 Anglern gibt es keine Möglichkeit auf ein anderes stehendes Gewässer auszuweichen.