European Trophy: ERC Ingolstadt – Adler Mannheim

Ingolstadt (intv) Der Traum vom Finalturnier in Berlin ist für den ERC Ingolstadt seit Mittwoch-Abend wohl ausgeträumt. Im fünften Spiel der European Trophy kassierten die Panther gegen Ligakonkurrent Adler Mannheim ihre dritte Niederlage. Die Standortbestimmung für den Saisonstart am 13. September offenbarte vor allem eines: es wartet noch viel Arbeit auf den neuen ERC-Trainer Niklas Sundblad. Zwar waren bei den Ingolstädter Spielern auch die schweren Vorbereitungsbeine unübersehbar, aber die Gäste aus Mannheim wirkten nicht nur körperlich wesentlich frischer, auch an der Scheibe präsentierten sich die Adler schon deutlich sicherer und eingespielter. In einem höhepunktsarmen und recht zerfahrenen Anfangsdrittel konnte Mannheim ein klares Chancenplus für sich verzeichnen, das sich aber erst im Mittelabschnitt auch im Ergebnis niederschlagen sollte. Frank Mauer erzielte die verdiente Führung (30.) für die Mannschaft von Harold Kreis. Dieser Treffer aber auch der Weckschuss für die Hausherren. Es folgte die stärkste Phase der Panther, die in Unterzahl durch Björn Barta im Schlussdrittel zum nun auch verdienten Ausgleich kamen (46.). Die Freude währte allerdings nur sehr kurz, denn gerade mal 52 Sekunden später durften erneut die Gäste jubeln. Kapitän Markus Kink nutzte eine der nicht seltenen Unachtsamkeiten in der Schanzer Abwehr zur erneuten Führung, die Christoph Ullmann nur fünf Minuten später zum vorentscheidenden 1:3 ausbauen konnte (51.).

Der ERC bewies zwar in der Schlussphase noch einmal Moral, mehr als der 2:3-Endstand 40 Sekunden vor Schluss durch Tim Hambly war allerdings nicht mehr drin.

Mannheim konnte sich mit dem dritten Sieg die Minimalchance auf einen möglichen Finaleinzug in der European Trophy wahren, für den ERC Ingolstadt rückt in den letzten drei Begegnungen nun vor allem der Vorbereitungscharakter noch stärker in den Vordergrund.