Essbar oder hochgiftig? Tipps zur Schwammerlsuche

Neuburg/Schrobenhausen/Karlshuld (intv) Herbstzeit ist Schwammerlzeit! Nicht nur auf Wochenmärkten oder im Lebensmittelhandel stehen Champignon, Pfifferling & Co. hoch im Kurs. So mancher Bürger macht sich zu früher Stunde auch selbst auf den Weg in den Wald, um nach frischen Schwammerln Ausschau zu halten. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich in diesem Jahr auch die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege den schmackhaften Delikatessen gewidmet.

Bei einem großen Beratungs- und Aktionstag im Haus im Moos konnten sich die Besucher kürzlich über heimische Pilzsorten informieren und selbst gesammelte Schwammerl bestimmen lassen.

Dabei waren auch Experten vor Ort, zum Beispiel Manuel Wallesch. Der Rohrenfelser ist geprüfter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Er kennt die Gefahren: „Oft meint man, bei uns gäbe es keine giftigen Exemplare. Das ist absolut falsch, hier in der Region gibt es mit die tödlich giftigsten in ganz Mitteleuropa.“ Als Beispiele präsentierte Wallesch den Grünen sowie den Kegelhütigen Knollenblätterpilz. „Bereits eine geringe Menge bewirkt eine sehr starke Vergiftung“, so der Sachverständige.

Der Kreisverband der Gartenbauvereine hat passend zur Schwammerlsaison ein neues Buch herausgebracht. Die Sammlung „Feines aus Pilzen – Köstliche Rezepte für Feinschmecker“ ist ab sofort für 5 Euro im Haus im Moos oder bei den einzelnen Vereinen erhältlich. Einen Bericht dazu sehen Sie auch am 30. September im Studio Schrobenhausener Land auf intv.