Es wird Zeit für die Zeitumstellung

Ingolstadt (intv) Auch dieses Jahr ist es wieder so weit. Jedes letzte Märzwochenende wird die Uhr wieder auf Sommerzeit gestellt. Das heißt, dass die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Stunde vorgestellt wird und zwar von 2 Uhr auf 3 Uhr. Anlässlich haben wir ein paar Fakten zur Zeitumstellung:

Schon lange vor den 80er Jahren wurde die Sommerzeit eingeführt. Während des 1. Weltkrieges stellte man die Uhren aus kriegswirtschaftlichen Gründen um. Abgeschafft wurde die Uhrumstellung jedoch zwei Jahre später.

Um die innere Uhr wieder ins Gleichgewicht zu bringen, brauchen Menschen bis zu zwei Tage.
Die Stunde weniger ist wie ein Jetlag. Bei manchen Menschen kann die Umstellung bis zu zwei Wochen dauern. Diese nennen sich Spättypen.

Doch mit viel frischer Luft und Bewegung kommt der Kreislauf in Schwung und die Zeitumstellung ist nur noch halb so schlimm. Außerdem dämmen die UV-Strahlen der Sonne die Produktion des Schlafhormons Melatonin ein.
Die zusätzlichen Sonnenstunden am Abend sollten Energie sparen. Deshalb wurde die Sommerzeit wieder in den 80er Jahren eingeführt. Die Einsparungen halten sich, laut der EU-Kommission, sehr gering.

Was die Polizei beobachtet hat, ist, dass die Wildunfälle nach der Zeitumstellung ansteigen. Speziell am Montag nach der Uhrumstellung kommt es vermehrt zu Unfällen. Das liegt wahrscheinlich an der Kombination aus Müdigkeit des Fahrers und der Gewohnheit der dämmerungsaktiven Tiere.

Zum Schluss ein kleiner Merksatz, wie Sie sich die Richtung der Zeiger merken können:
Im Sommer stellt man die Gartenmöbel VOR die Tür. Im Winter stellt man sie ZURÜCK in den Schuppen.