Erweiterung der Berufsschule: Eichstätter Stadtrat will Planvariante C

Eichstätt (intv) In den Herbstferien 2012 konnte der Ersatzneubau der Berufsschule Eichstätt bezogen werden. Hier werden rund 1.500 Auszubildenden in den Bereichen Bau-, Holz- und Natursteintechnik, sowie Büromanagement geschult. Damit aus den beiden Standorten eine Art Campus am Burgberg entsteht, plant der Landkreis zusätzlich eine Sporthalle, Klassenzimmertrakte, Werkstätten und einen größeren Parkplatz nach Westen hin. Auf einer Fläche von 3,7 Hektar plant der Landkreis die beiden Standorte zu einem modernen Schulzentrum zu konzentrieren: „Die Erweiterung beruht insbesondere auf drei Werkstattgebäuden, einem Klassenzimmertrakt und einer Turnhalle einschließlich Stellplätzen, etwa um die 200. Die geeigneten Flächen hat man jetzt am Burgberg gefunden und damit kann man langfristig und nachhaltig ein entsprechendes Schulkonzept erarbeiten“, so  Stadtbaumeister Manfred Janner. Dazu muss die Stadt Eichstätt jedoch erst einmal Baurecht schaffen. Die drei geplanten jeweils zwölf Meter hohen Gebäudeblöcke sorgten jedoch bereits beim Vorentwuf für Zündstoff. Wieder waren es die Sichtachsen vor allem zur Willibaldsburg, die bei der ersten Beratung vor zwei Wochen zu Unruhen in den Reihen der Stadtväter geführt hatten: „Die Sorge war, das die Gebäude zu hoch sind und letztendlich den Burgblick verstellen, beziehungsweise dominieren. Das konnte aber durch die Planung entschärft werden, die sehr geschickt die Topographie ausnutzt, den Hang und die Höhe sozusagen mindern“, erklärt Janner weiter. Eine Fotomontage konnte die Sorgen mindern: Man bleibe in der Höhenentwicklung immer unterhalb des Mondscheinwegs. Ebenso die Anordnung der Turnhalle habe Vorteile: Sie diene den Anwohnern der Elias-Holl-Straße sogar indirekt als Lärmschutzwand. Einstimmig entschied sich der Stadtrat für Planvariante C – der Vorentwurf steht also. Laut Janner habe man mit diesem verträglichen Konzept bereits die größte Hürde gemeistert. Nun folgt im zweiten Schritt die frühzeitige Beteiligung der Träger und der Öffentlichkeit.

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