Erster Spargel vom Feld

Pörnbach (intv) Jetzt ist sie wieder da: Die Spargelzeit. Seit Ostern hat auch bei Spargelbauer Christian Schiebel in Pörnbach die neue Saison begonnen, die traditionell bis 24. Juni dauert. Wir haben den Erntehelfern beim Spargelstechen auf den Feldern bei Pörnbach über die Schulter geschaut und festgestellt: Spargelstechen ist ein richtiger Knochenjob.

Ob weiß oder grün, als Salat, als Suppe oder als Beilage zur Kartoffel – Spargel gehört zu dem Lieblingsgemüse der Deutschen. Lange mussten sie auf die saftigen Stangen warten, jetzt können sich viele freuen: Seit Ostern wird der Spargel geerntet. Auch bei Spargelbauer Christian Schiebel und seiner Frau Marta. Seit Gründonnerstag stechen die Erntehelfer die weißen Stangen aus den Feldern bei Pörnbach. Das beliebte Frühlingsgemüse hat bei Familie Schiebel eine lange Tradition. Vor rund 50 Jahren begann Vater Otmar Schiebel mit dem Spargelanbau. Auch wenn sich seither einiges getan hat, tatkräftige Unterstützung bei der Ernte benötigt Christian Schiebel immer noch. In der Spargelzeit kommen extra Arbeiter aus Osteuropa und helfen bei der Ernte, denn Spargelstechen ist noch echte Handarbeit. Wer schon einmal Spargel gestochen hat, weiß: Es ist ein Knochenjob. Als Erstes muss die Stange des Gemüses freigeschaufelt werden. Ein geübter Helfer sticht den Spargel dann auf einer Höhe von 22 Zentimetern. Danach noch das Pflanzloch mit einer Schaufel zubuddeln – fertig.

Bis wir die saftigen Stangen auf unserem Teller haben, passiert aber noch einiges: Mitarbeiter sortieren, waschen und verpacken sie.
Wie der Ertrag in diesem Jahr ausfällt, kann Schiebel noch nicht voraussehen. Er rechnet aber mit einer normalen Saison, auch wenn seine Helfer wegen des ungünstigen Wetters mit dem Stechen erst etwas später beginnen konnten.

Der Spargel-Experte ist natürlich auch selbst ein großer Fan des Edelgemüses: Bei ihm kommt der weiße Spargel meist als Salat auf den Tisch, den grünen Spargel brät er am liebsten mit Speck in der Pfanne heraus.