ERCI meldet sich zurück

Ingolstadt (intv) Der ERC Ingolstadt hat sich im dritten Playoff-Finalspiel bei den Kölner Haien eindrucksvoll zurückgemeldet und in der Serie auf 1:2 verkürzt. Nach dem verlorenen Heimspiel stand die Mannschaft von Niklas Sundblad am Montag-Nachmittag quasi schon mit dem Rücken zur Wand – doch die Panther zeigten wieder einmal ihre Comeback-Krallen.

Mit dem 1:4 (1:1/0:1/0:2)-Auswärtserfolg gelang den Ingolstädtern der erste Sieg in Köln seit über 13 Monaten – auch ein wichtiges psychologisches Lebenszeichen in der Finalserie.

Vor mit 18 548 Zuschauern ausverkauftem Haus erwischte der ERC dabei einen Auftakt nach Maß, Jean-Francois Boucher staubt im zweiten Anlauf zur frühen Führung ab (5.), doch die Freude hielt gerade mal 23 Sekunden. Chris Minard postwendend mit der passenden Antwort zum 1:1-Ausgleich für nun wütend anlaufende Haie.

17:10 Torschüsse im ersten Drittel belegen nur im Ansatz die Dominanz der Krupp-Truppe im Anfangsdrittel, die aber in einen erneut glänzend aufgelegten Timo Pielmeier und einer kämpferisch starken ERC-Abwehr ihren Meister fand.

Im Mitteldrittel kam der ERC sogar immer besser ins Spiel, was endlich auch in Überzahl belohnt werden sollte. Derek Hahn mit der wichtigen 1:2-Führung – das erste Powerplay-Tor der Panther in dieser Finalserie (39.).

Im Schlussdrittel die Hausherren um den erneuten Ausgleich bemüht, doch Tore erzielten nur noch die Ingolstädter. Robert Sabolic (56.) und Patrick Köppchen (60.) sicherten mit eiskalt abgeschlossenen Kontern den 1:4-Endstand und stellen damit die Final-Weichen auf Null. Köln führt zwar noch mit 2:1, doch schon am Dienstag-Abend kann die Mannschaft von Niklas Sundblad auf eigenem Eis ausgleichen.