Erst zahlen, dann fahren: Förderverein Kreuztor sammelt Pflasterzoll

Ingolstadt (intv) Das Kreuztor ist eines der Wahrzeichen Ingolstadts. Früher wurde an diesem Stadttor der sogenannte Pflasterzoll erhoben. Am Faschingsdienstag lebt diese Tradition wieder auf. Die Mitglieder des Fördervereins tauschen Jeans gegen historisches Gewand und bitten die Autofahrer zur Kasse.

Zwar ist die Faschingsmaut am Kreuztor ein freiwilliger Obolus, doch dem Charme von Stadträtin Brigitte Fuchs kann sich kaum einer entziehen. Bereits zum zehnten Mal treibt der Förderverein Kreuztor so am Faschingsdienstag Spendengelder ein.

„Die meisten Leute machen den Spaß mit“, bestätigt der Vorsitzende des Kreuztor Vereins Heinrich Sandner. „Viele fahren sogar extra am Faschingsdienstag durchs Tor, um dann zehn oder 20 Euro zu spenden.“

Bei der gut zweistündigen Maut-Aktion kommen zwischen 500 und 600 Euro zusammen. Das Geld fließt in den Innenausbau des Kreuztores, das der Förderverein von der Stadt gemietet hat. Ziel des Vereins ist es das Kreuztor zu nutzen und es so für die Bevölkerung zugänglich zu halten. Bei Ausstellungen, Lesungen und Führungen kann das Bauwerk regelmäßig besichtigt werden.

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