Eröffnung Landesausstellung „Napoleon und Bayern“

Ingolstadt (intv) Er brachte Leid, Elend und Schulden ins Land, bahnte aber auch den Weg in einen modernen Verfassungsstaat. Die Liaison zwischen Napoleon und Bayern währte ganze acht Jahre und hat den Freistaat bis heute nachhaltig geprägt. Dabei war Napoleon in unseren Breiten anfangs überhaupt nicht gelitten. Er kam 1805 als Kriegsherr ins Land und forderte im Gegenzug zum Schutz vor dem verhassten Österreich den Einsatz bayerischer Soldaten für die anstehenden Feldzüge. Das kostete 30000 Menschen das Leben . Die Kehrseite der Medaillie : Napoleon schaffte auch   nach und nach die Voraussetzungen für einen modernen Verfassungsstaat. Gleichzeitig erhob er Bayern zum Königreich, ein Stück Souveränität im frühen 19. Jahrhundert. Napoleons Spuren sind auch nach zweihundert Jahren präsent und werden jetzt mit einer Landesausstellung in Ingolstadt nachgezeichet. „Napoleon und Bayern“ wurde heute mit viel Prominenz eröffnet. Ab morgen Donnerstag ist die Ausstellung im Neuen Schloss für die Allgemeinheit geöffnet. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gibt es bei intv am Freitag, 1.Mai in der teleschau.