Erneute Manipulationsvorwürfe gegen Audi

Ingolstadt (intv) Audi kommt einfach nicht zur Ruhe. Im Zuge der Abgas-Affäre kommen weitere, neue Vorwürfe ans Licht. Der Ingolstädter Autobauer soll jahrelang Fahrgestellnummern und Testprotokolle gefälscht haben, um sich Zulassungen in Südkorea zu erschleichen.

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung am Montag auf ihrer online-Seite. Die Staatsanwaltschaft München 2 ermittelt nun auch im Fall Südkorea wegen Betrugsverdachts. Man habe von den angeblichen Manipulationen, die bis ins Jahr 2013 zurückreichen, erst durch Unterlagen aus der Abgas-Razzia 2017 erfahren, so die Staatsanwaltschaft. Laut Jürgen De Graeve, Leiter der Unternehmenskommunikation der AUDI AG, sei zu diesem Zeitpunkt die interne Aufarbeitung schon in vollem Gange gewesen. In 18 Fällen mit drei beschuldigten Mitarbeitern habe man sich bereits mit den südkoreanischen Behörden auf eine Strafzahlung verständigt, so De Graeve gegenüber intv.