Erfolgreicher Maibockanstich durch Finanzminister Füracker im Kloster Plankstetten

Berching/Plankstetten (intv) Richtiges Anzapfen will gelernt sein. Die Theorie bei Rechtshändern: Schlegel in der rechten Hand, mit der linken den sogenannten Bierwechsel oder Zapfhahn im 90 Grad Winkel am Fass ansetzen. Beine hüftbreit, Knie leicht anwinkeln und dann mit Schwung nichts wie drauf, bis der Zapfhahn sitzt und bestensfalls kein Tropfen Bier daneben spritzt. Die Praxis sieht oft anders aus, gesehen beim Maibockanstich im Münchner Hofbräuhaus. Diese Ehre liegt traditonell in Händen des Bayerischen Finanzministers, eine Premiere für Albert Füracker und weil diese mit 8 Schlägen und einigen Spitzern nicht ganz gelungen war, bekam der Finanzminister am Samstag Abend im Kloster Plankstetten durch Abt Beda Maria Sonnenberg die große Chance, seine bayerische Anzapfehre zu retten. Und diesmal stellte sich der Maibock im Fass ganz und gar nicht bockig an. Nur drei gezielte Schläge brauchte der bayerische Finanz- und Heimatminister, dann strömte der dunkle Maibock in die Krüge. Der Maibockanstich fand vor einem zünftigen Schafkopfturniers statt, im Rahmen des 16. Maibockfestes zu uns ins Kloster Plankstetten.