Erfolglose FCI-Offensive beschert Berlin den Sieg

Ingolstadt (intv) Der FC Ingolstadt 04 hat das Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC Berlin am Samstagabend mit 0:1 verloren. Trotz einer engagierten Schlussphase konnten die Ingolstädter Minimalisten erneut kein Tor erzielen. Eine der wenigen Chancen der Gäste führte abgefälscht ins FCI-Tor.

In Halbzeit Eins waren die Berliner feldüberlegen. Mit dem klareren Spielaufbau gelang ihnen bereits in der 11. Spielminute das 0:1 durch Mitchell Weiser. Für Ramazan Özcan gab es nichts zu halten, denn ein Ingolstädter verlieh dem Ball die entscheidende Richtung ins Tor. Erst im Laufe der zweiten Hälfte drehte der FCI auf und arbeitete sich immer wieder in Richtung Berliner Tor vor, jedoch ohne zu vielen wirklich klaren Tormöglichkeiten zu kommen. In der Schlussphase ehöhte Ingolstadt immer weiter den Druck, so dass mindestens ein Unentschieden verdient gewesen wäre.

Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl bleibt sich derweil weiter treu. Hinten lässt die Verteidigung um Marvin Matip und Benjamin Hübner wenig zu. Mit erst acht Gegentreffern nach zehn Spieltagen belegen die Schanzer platz Zwei im Defensiv-Ranking hinter dem FC Bayern München. Doch nach vorne passiert ebenfalls zu wenig – zumindest über weite Teile des Spiels. Erst sechs Tore erzielte der FC Ingolstadt in der laufenden Saison – der schlechteste Wert der Liga. Um sich auf Dauer von den Abstiegsrängen zu distanzieren, wird eine stabile Defensive, ohne erfolgreiche Offensive nicht ausreichen.