Engagement für den Lebenshilfe-Weihnachtsbasar

Ingolstadt (intv) Zweige zurechtschneiden, Draht zur Hand und basteln in vertrauter Runde. Beinahe nichts anderes haben die vielen Ehrenamtlichen in den zwei Wochen vor dem Weihnachtsbasar der Lebenshilfe gemacht. „Wir wollen uns als Eltern, Freunde und Angehörige einbringen, die Kerzenzieherei ist ursprünglich durch Mitteln aus unserem Verkauf ermöglicht worden. Ab und zu wird auch was für die Freizeit verwendet. Wir freuen uns wenn ein Zuckerl überbleibt“, beschreibt Marianne Preisler das ehrenamtliche Engagement.

Sie hat die Organisation vor gut 17 Jahren übernommen, schon zu den Anfängen der Lebenshilfe gehörte der Basteltreff als feste Größe mit dazu. Dabei ist jeder Kranz ein Unikat. Die Ideen und Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Für die Angehörigen auch eine Gelegenheit sich über Probleme auszutauschen.

Die Kerzen stammen aus der hauseigenen Kerzenmacherei. Hier ziehen Mitarbeiter die Kerzen in unterschiedlichen Farben und Formen.
Die gesamte Lebenshilfe bereitet sich auf den Weihnachtsbasar am 1. Adventswochenende am 1. und 2. Dezember vor. „Dem Weihnachtsbasar ist zudem ein Tag der offenen Tür angeschlossen. Wir öffnen unsere Werkstätten, die Mitarbeiter zeigen ganz stolz, wo sie arbeiten und was sie leisten“, erklärt Peter Koch, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ingolstadt.

In der Gärtnerei leuchtet gerade noch ein Farbenmeer. Hier warten 7.000 Weihnachtssterne auf ihren Verkauf.
Letztes Jahr erzielten sie zusammen mit den Kränzen, Tombola und Kuchenverkauf einen Erlös von etwa 10.000 Euro. Das Geld fließt zu 100 Prozent zurück in Projekte der Lebenshilfe.