Energiewende in Kirgisien und Bayern

Schrobenhausen (intv) Ein Elektriker, der die Stromrechnung zugunsten seiner Kunden manipuliert – und die Vision von einem großen Windpark hat: Das ist die Handlung des Films Der Dieb des Lichts des kirgisischen Regisseurs Aktan Arym Kubat. Und irgendwie scheinen sich die Probleme in dem zentralasiatischen Bergdorf gar nicht viel von dem Wirbel rund um die Energiewende in Bayern zu unterscheiden. Gezeigt wurde der preisgekrönte Spielfilm anlässlich des vierten Fukushima-Jahrestages in Schrobenhausen.

„Wir wollen damit einfach wieder auf die Energiewende aufmerksam machen und das Thema auch mit einem kleinen Augenzwinkern positiv besetzen“, so Doris Rottler. Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Schrobenhausen hatte den kostenlosen Filmabend organisiert. Weitere Partner waren der Bund Naturschutz sowie die beiden Bürgerenergiegenossenschaften des Landkreises. „Unsere Mitglieder sind getrieben von dem Wunsch, den Ausstieg aus Atom- und Kohle-Energie voranzutreiben“, so Peter Mießl von der Bürger-Energie-Genossenschaft Neuburg-Schrobenhausen-Aichach. Auch Michael Kreitmeier von der EnergieVISION e.G. stellte den Zuschauern im Anschluss an die Filmvorführung die Vorzüge einer Energiegenossenschaft vor: „Man kann bei uns sehr günstig investieren“.

Informationen über aktuelle Projekte, an denen man sich beteiligen kann, gibt es auf den Webseiten der BEG ND-SOB-AIC bzw. der EnergieVISION.