Eindeutiges „Ja“

Eichstätt (intv) Große Erleichterung im Eichstätter Rathaus. Andreas Steppberger sieht die Arbeit seiner Stadtverwaltung bestätigt, 72,8 Prozent der Wähler stimmten für das Ratsbegehren und damit für den derzeiten Bebauungsplan am Burgberg. Der beinhaltet Werkstätten für die Fachrichtungen Metall, Schreiner und Natursteinmechaniker, sowie Klassenzimmer und eine neue Turnhalle. Mit dem 14 Millionen Euro teuren dritten Bauabschnitt und der Zusammenführung der Berufsschule an einen Standort ergeben sich auch weitere Synergieeffekte für den Landkreis:

„Das eröffnet uns die Möglichkeit, dass wir am alten Standort in der Gemmingenstraße Räumlichkeiten für das Landratsamt und deren Dienststellen, ein sogenanntes Dienstleistungszentrum. Und wenn das realisiert ist, dass vor allem auch Gesundheitsamt und Betreuungsstelle aus der Grabmannstraße verlegt werden kann, ist Platz in der Nähe der Klinik für deren Entwicklungspotenzial“, erklärt Landrat Anton Knapp den Dreischritt.

Das Bürgerbegehren, dass schließlich in dem gestrigen Bürgerentscheid mündete, ging von einer Bürgerinitiative aus. Mit dabei Stadtheimatpfleger Rainer Tredt – er kann dem Entscheid trotz Niederlage etwas Positives abgewinnen. „Ich denke, ohne das Bürgerbegehren wäre es viel schlimmer geworden, dann wären die Gebäude wesentlich größer ausgefallen, ich sehe es als Teilerfolg an“, so Tredt.

Schon bei seiner nächsten Sitzung am 12. Mai will der Stadtrat über einen Satzungsbeschluss. Große Hoffnungen setzen nun sowohl Gegner als auch Befürworter in den Architektenwettbewerb, den der Kreistag laut Zeitplan noch in diesem Jahr ausloben will.