Ein Zeichen setzen: PETA-Aktivisten frieren für den guten Zweck

Ingolstadt (intv) Ob Gürtel oder Schuhe, jeder von uns hat wohl etwas aus Leder zuhause im Schrank. Wenn es hochwertig sein soll, greifen wir gerne zu Produkten aus Tierhaut. Aber ist es vertretbar, Tiere für Modezwecke auszubeuten? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Mit täuschend echt aussehenden Ganzkörperanzügen bekleidet haben PETA-Aktivisten heute in der Ingolstädter Innenstadt ein deutliches Zeichen gesetzt. Unter dem Motto „Niemand will gehäutet werden, Tiere auch nicht!“. Nach Aussagen der Tierschützer leiden aber nicht nur die Tiere. Die Arbeitsbedingungen in den Gerbereien in Indien und Bangladesch sind menschenunwürdig. Von dort stammen rund 80 bis 90% der Lederimporte. Europäische Firmen bewerben diese dann zum Beispiel mit dem Gütesiegel „Made in Italy“. Das grenze schon fast an Verbrauchertäuschung, so Patrique-Robert Noetzel, PETA Aktionskoordinator. Aber auch über Alternativen zu Pelz und Co. wollten die Tierschützer aufklären. Nähere Informationen dazu finden Sie auf PETA.de.