Ein echter Herzog zu Gast in Eichstätt: Jubiläumsfeier zu 200 Jahren Leuchtenberg

Eichstätt (intv) Es war vor genau 200 Jahren, als in Eichstätt Max Joseph I. als Herzog von Leuchtenberg die Herrschaft übernahm.
Heute kennen zwar viele noch den Leuchtenberg-Sekt, ansonsten ist der Fürst aber größtenteils in Vergessenheit geraten. Ein Grund, weshalb die Eichstätter dieses Jahr 200-jähriges Jubiläum der Leuchtenberg-Ära feiern. Vergangenes Wochenende fiel der Startschuss für die Festlichkeiten, mit einem ganz besonderen Gast: Nikolaus Herzog von Leuchtenberg, 83 Jahre alt und Ur-Ur-Urenkel des ersten Herzogs von Leuchtenberg von Eichstätt, lebt seit vielen Jahren in der Nähe von Bonn und ist extra für die Jubläumsfeier in die Domstadt gereist. Denn für ihn ist das Jubiläum ein wichtiger Anlass, um auf die Geschichte Eichstätts aufmerksam zu machen.
Sein Ur-Ur-Urgroßvater war zu einer Zeit Herzog, in der Not und Elend herrschte.
Und obwohl Nikolaus Herzog von Leuchtenberg blaues Blut hat, führt er ein ganz normales Leben in Bonn – ohne Schloss, ohne Hofnarren und ohne Skandale.
Den Festakt hat der Freundeskreis Leuchtenberg organisiert, den es mittlerweile seit drei Jahren gibt.
Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Bürgern die Geschichte der Familie Leuchtenberg näher zu bringen. Und dazu haben sich die Mitglieder so einiges einfallen lassen, wie etwa einen Post-Sonderstempel zum 200-jährigen Jubiläum.
Natürlich konnten die Besucher auch den Original Leuchtenberg-Sekt probieren oder die adlige Familie ganz genau unter die Lupe nehmen.

Zum 200-jährigen Leuchtenberg-Jubiläum ist bis einschließlich November diesen Jahres ein ausführliches Programm geplant.
Wer in die Geschichte Eichstätts eintauchen will, der kann sich auf der Homepage der Stadt zu den verschiedenen Veranstaltungen informieren.