Ein Besuch bei den Dillinger Franziskanerinnen in Absberg

Absberg (intv) Zum ersten Mal hat am Wochenende der Tag des offenen Klosters stattgefunden. Bundesweit öffneten Ordensgemeinschaften ihre Türen, um Interessierten ihre Lebensform zu zeigen und ihnen den Klosteralltag näher zu bringen. Auch bei uns in der Region haben sich zahlreiche Klöster an dem Tag beteiligt. Mit dabei waren auch die Dillinger Franziskanerinnen in Absberg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

In einem Mehrfamilienhaus leben sie zu dritt und hierher haben sie auch Interessierte am Tag des offenen Klosters eingeladen. Seit vier Jahren sind sie in Absberg. Ein anderes Leben als in einem Kloster ist es schon. Aber für die Schwestern ist die Wohnung im Erdgeschoss ihr „Kleines Fleckchen Erde“. Um die normale Haushaltsführung müssen sich die Schwestern kümmern, aber auch einen kleinen Gebets- und Andachtsraum haben sie eingerichtet. Das Thema Klosteralltag und Berufung liegt Schwester Regitta und Schwester Elisabeth besonders am Herzen. In ihrem Glauben blieben sie auch nicht vor Krisen verschont – für sie war das Ordensleben aber der richtige Weg. Vor 46 Jahren trat Schwester Regitta dem Orden bei, Schwester Elisabeth vor 34 Jahren. In der Regens-Wagner- Einrichtung in Absberg kümmern sich die Schwestern um Menschen mit Behinderung. Eine der zentralen Aufgaben der Dillinger Franziskanerinnen. Mit den Bewohnern beten und singen sie, sie sind aber auch da wenn sie Fragen zum Glauben haben.

Für Schwester Elisabeth und Schwester Regitta ist es die Gemeinschaft, die ihr Leben als Ordensschwester so bereichert – Gemeinschaft, die sie immer wieder auf verschiedene Art erleben, wie zum Beispiel am Tag des offenen Klosters.