Eichstätter Uhrenmacherkunst des 17. bis 19. Jahrhunderts

Ingolstadt (intv) Wissen Sie was ein Tischzappler ist? Nein? Dann sollten Sie die neue Sonderausstellung in der Willibaldsburg Eichstätt besuchen. Hier dreht sich alles um die Kunst der Eichstätter Uhrmacher des 17. bis 19. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Faszination Eichstätter Uhren“ hat der historische Verein über 40 Uhren aus der damaligen Zeit für die Ausstellung zurück nach Eichstätt geholt.

Ob Tisch- und Reiseuhr, Turmuhr oder Sonnenuhr. Die Vielfalt der auf der Willibaldsburg gezeigten Exponate ist groß. Und alle stammen sie von Uhrmachern aus Eichstätt. Wo heute nur noch ein Uhrmacher zuhause ist, gab es vom 17. bis zum 19. Jahrhundert über 30 der Handwerkskünstler. Jedoch findet sich heute kaum mehr eine der Uhren in Eichstätter Besitz. So sind die Ausstellungsstücke großteils Leihgaben privater Sammler oder von Museen, wie dem Deutschen Museum in München.

Die Ausstellung wird am ersten April offiziell eröffnet. Sie ist bis zum 28. Juni Dienstags bis Sonntags von neun bis 18 Uhr Besuchern zugänglich.

Parallel zur Ausstellung finden folgende Vorträge statt:

  • 21. April 2015, 19.30 Uhr, Vortragssaal Willibaldsburg Eichstätt: „Zeitmessung im Wandel der Zeiten – der Beitrag der Eichstätter Uhrmacher des 17. und 18. Jahrhunderts.“ Es spricht Professor Doktor Werner Frank von der Universität Ulm.
  • 06. Mai 2015, 19.30 Uhr, Saal der Sparkasse, Gabrielistraße, Eichstätt: „Wie tickt der Mensch? – Philosophische Fragen nach der Zeit.“ Es spricht Professor Doktor Richard Schenk OP, Katholische Universität Eichstätt.
  • 10. Juni 2015, 19.30 Uhr, Vortragssaal Willibaldsburg Eichstätt: „Uhrenmacherhandwerk zum Anfassen – Uhrenreparatur live.“ Vortragender ist Uhrenmachermeister Wolfram Holst aus Eichstätt.