Eichstätt ist laut gegen Rechts

Eichstätt (intv) 1200 Menschen sind am Montagabend auf den Residenzplatz nach Eichstätt gekommen. Sie wollten ein Zeichen setzen für mehr Toleranz und gegen Rassismus. Anlass war eine Wahlkampfveranstaltung der AfD im Alten Stadttheater.

Musik, Farben und Texte sind die Mittel, mit denen die Eichstätter für mehr Toleranz kämpfen. Dazu haben sich über 35 Organisationen, Vereine und Verbände zusammengetan. In nur einer Woche haben die Organisatoren um Simone Zink die Demonstration auf die Beine gestellt. Unter dem Hashtag #wirsindeichstätt wollen sie auch in Zukunft für ein besseres Miteinander kämpfen.

Auf der Bühne sprachen die Redner den Menschen Mut zu. Der Journalistikprofessor Klaus Meyer plädierte für eine klare Abgrenzung nach rechts. Theatermacher Florian Schmidt betonte, Eichstätt kommt ohne rechte Sprüche aus. Die Demonstranten konnten selbst in einer Videobotschaft sagen, wofür Eichstätt steht oder ihr Schlagwort auf einer Pinnwand festhalten.