Eichstätt: Das vielschichtige „E“

Eichstätt (intv) Ortsfremde und Städtetouristen sollen sich in Zukunft leichter orientieren können, denn schließlich hat die Domstadt Eichstätt so viel zu bieten, da soll man unnötig Zeit mit Umwegen vergeuden. 13 Stelen mit Stadtplänen und Sehenswürdigkeiten, sowie 25 Einzelwegweiser umfasst das Konzept des neuen Fußgängerleitsystems. Ein Mosaiksteinchen des sogenannten und oft zitierten ISEK – das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept. „Wir wollen auch an unsere sehbehinderten Mitmenschen denken und einige der Stelen mit Audioguides versehen“, betont Oberbürgermeister Andreas Steppberger (FW).

Dabei bemüht sich die Stadt ebenso um ein einheitliches Gesicht. Das vielschichtige „E“ – schon bekannt aus dem Tourismus – und die Farbe Jura soll dabei vorherrschen. Nicht nur bei den Stelen hat er ein Wörtchen mitzureden, auch den Ostermarkt samt verkaufsoffenen Sonntag betreut der Verein proEichstätt. Etwa 90 Prozent der Innenstadtgeschäfte sind auch dieses Jahr wieder dabei, so Markus Schmidramsl, Vorstand von proEichstätt. Allerdings schiebt der Landkreis dem bunten Ostertreiben im gesamten Stadtgebiet den Riegel vor: „Wir haben den Hinweis der Kommunalaufsicht bekommen, dass das Gewerbegebiet, die Sollnau, als Gebiet für den verkausoffenen Sonntag herauszunehmen ist“, erklärt der OB.

Steppberger sieht das allerdings auch als Chance, die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Innenstadt zu lenken. In der nächsten Sitzung am 25. Februar wird es sich allerdings wieder um den Burgberg drehen. Wenn der Stadtrat die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens feststellt, ist die Meinung der Eichstätter in einem Bürgerentscheid gefragt.