Ehrung für altgediente Feldgeschworene durch Finanzminister Albert Füracker

Neumarkt (intv) Sie kennen ihre Grenzen ganz genau. Seit Jahrhunderten wachen Feldgeschworene über die Einhaltung von Grundstücksgrenzen. Bereits seit dem späten Mittelalter ist dieses Ehrenamt auf Lebenszeit belegt. Und seitdem schwebt über dem Setzen von Grenzsteinen auch ein bisher nicht gelöstes Geheimnis. Selbst Finanz- und Heimatminister Albert Füracker ist noch nicht dahinter gekommen, wie er bei der Auszeichnung von 16 langjährigen Feldgeschworenen in Neumarkt mit einem Augenzwinkern betonte. Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Analog bis Digital“ – Der Freistaat in Karten – ehrte Heimatminister Füracker 16 Feldgeschworene für ihren 25-, 40- oder 60-jährigen ununterbrochenen und verantwortungsvollen Dienst an der Gemeinschaft. Die Feldgeschworenen, auch „Siebener“ genannt, arbeiten mit Bürgern, Kommunen und der bayerischen Vermessungsverwaltung zusammen. Gemeinsam mit den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung sichern die Feldgeschworenen die über 80 Millionen Grenzpunkte in Bayern. „Das Institut der Feldgeschworenen zählt zum immateriellen Kulturerbe unserer Heimat Bayern. Als Mittler zwischen Bürger und Vermessungsverwaltung tragen die rund 26.000 Feldgeschworenen in Bayern zum nachbarschaftlichen Frieden bei“, betonte Füracker.