Ehrenamt machts möglich: Mantelflickerzug am Sonntag

Kösching (intv) Am Sonntag gehts in Köschung bunt zu. Dann schlängelt sich zum siebten Mal der Mantelflickerzug durch die Marktgemeinde. Fasching feiern können die Köschinger, das haben sie in den vergangenen Jahren bewiesen. Aber die Organisatoren des Gaudiwurms haben zu kämpfen. Denn die Auflagen für einen Faschingsumzug werden immer strenger.

Der Wagen vom Köschinger Stammtisch Dukes ist fast fertig. Der Aufbau steht, die Abmessungen stimmen. Ein Meter muss die Brüstung um den Wagen hoch sein, so sind die Auflagen im Landkreis Eichstätt. Sicherheit geht vor, da gibt es einiges zu beachten. Jeder Wagenbauer muss zum Beispiel vier Begleitpersonen bereitstellen, die links und rechts vom Wagen mitlaufen, ohne Alkohol versteht sich.

Das Thema Sicherheit steht auch beim Organisationsteam um Wolfgang Binder im Fokus. Betonpoller werden aufgestellt, Straßensperren organisiert, Securityfachleute engagiert. Alles, damit möglichst nichts passiert. Binder appeliert beim Thema Sicherheit aber auch an die Vernunft der Besucher. Die Kinder sollen das Bonbon zum Beispiel erst aufheben, wenn der Wagen vorbeigefahren ist.

Drei Männer stecken hinter dem Mantelflickerzug. Seit Juli planen sie den Umzug, alles ehrenamtlich. Dazu helfen viele weitere Hände. Wie die der Männer vom Stammtisch Dukes. Die haben sich für dieses Jahr wieder ein besonderes Thema für ihren Wagen ausgesucht.

Um 14 Uhr macht sich der siebte Mantelflickerzug am Sonntag auf durch die Straßen von Kösching. Die Organisatoren hoffen auf Tausende Zuschauer. Damit sich der Aufwand auch trägt, werden wieder Besucherbuttons für einen Euro verkauft. Am Ende steht und fällt der Gaudiwurm aber mit seinen ehrenamtlichen Helfern.