ebf-Finale in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Mit rund 500 Teilnehmern aus ganz Bayern herrschte auch beim diesjährigen ebf-Finalturnier Hochbetrieb auf den zwölf Spielfeldern am Ingolstädter Baggersee. Drei Tage lang suchte die European Beachvolleyball Foundation – mit über 2 700 Aktiven Europas größter Beachvolleyball Breitensport-Verein – seine weiß-blauen Champions, wobei auch im Finale der Turnierserie ganz klar der Spaß im Vordergrund stand. „Natürlich gibt es bei den rund 600 ausgetragenen Turnieren im Vorfeld auch Punkte zu holen, aber für das Finale ist jeder qualifiziert, der an drei Turnieren teilgenommen hat. Das halten wir ganz locker und fair“, so Klaus Wischermann, Trainer des MTV Ingolstadt und als stellvertretender Vorsitzender ein Mann der allerersten ebf-Stunde. „Wir haben dieses Jahr wieder eine neue Rekord-Teilnehmerzahl, wir bieten Turniere in Italien, der Türkei oder sogar Portugal an, also das nimmt schon langsam Ausmaße an, die es erst mal zu stemmen gilt“, kann sich Wischermann nicht über mangelnden Zuspruch beschweren. Und auch an diesem Wochenende bei perfekten Rahmenbedingungen klar zu sehen: Beachvolleyball boomt – auch in Ingolstadt. Mit den drei Kategorien „Fun“ – für alle begeisterten Breitensportler und Einsteiger, „Liga“ – für ambitioniertere Beachvolleyballer und „Challenge“ – den leistungsorientierten Spielern, die durchaus auch an den A-Turnieren des Verbandes teilnehmen, wird bei den ebf-Turnieren auch ein breites Spektrum abgedeckt – es ist quasi für jedes Leistungsniveau etwas geboten – und das wichtigste: der Spaß kam auch beim Finale 2014 nicht zu kurz.