Dritter Verhandlungstag im Mordfall Franziska: Zeugen berichten von massiver Gewalteinwirkung

Ingolstadt (intv) Vergangene Woche hat der Angeklagte Stefan B. im Mordfall Franziska ein umfassendes Geständnis abgelegt. Heute am dritten Verhandlungstag wurden weitere Zeugen befragt. Diese schilderten unter anderem wie die Leiche der 12-jährigen Franziska im Rathei-Weiher entdeckt wurde. Als erster Zeuge sprach heute einer der beiden Angler, die die Leiche der kleinen Franziska entdeckten. Auf den ersten Blick wie eine Puppe, mit dem Gesicht nach unten, die Kapuze über den Kopf, so schilderte der Mann seine Eindrücke. Bis die ersten Einsatzkräfte am Fundort waren, vergingen fast zwanzig Minuten. Als einer der ersten war ein Kreisbrandmeister der Feuerwehr am Rathei-Weiher und zog das tote Mädchen aus dem Wasser. Ihm fielen sofort Spuren von Verletzungen am Körper auf, so der Feuerwehrmann. Diese wurden von den beiden Notärzten bestätigt. Am Hals der 12-jährigen zeichneten sich demnach deutliche Würgemale ab und an der linken Gesichtshälfte war eine massive Gewalteinwirkung erkennbar, so der zweite Notarzt. Dieser hatte auch die Blutflecken an einer erkalteten Feuerstelle in unmittelbarer Nähe des Leichenfundortes entdeckt. Als die Verletzungen am toten Körper genauer beschrieben wurden, musste ein Zuschauer seinem Ärger Luft machen und beschimpfte den Angeklagten. Nächster Verhandlungstag ist der 6. März.

 

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