Drei Geschwister und ein Weingut: „Der Wein und der Wind“ im intv Kinotipp

Eichstätt (intv) Jean kehrt nach 17 Jahren von seiner Weltreise nach Hause zurück. Sein Vater liegt im Sterben. Während Jean seine Heimat unbedingt hinter sich lassen wollte, haben seine Geschwister Juliette und Jérémie das Familienweingut in all den Jahren alleine gestemmt. Daher verläuft das erste Aufeinandertreffen nicht unbedingt harmonisch.

Als ihr Vater stirbt sitzt der Schock tief und den drei Geschwistern steht eine schwere Entscheidung bevor. Führen sie die Familientradition gemeinsam weiter oder müssen sie in Zukunft getrennte Wege gehen?

„Ich habe gar nichts über das Weinmachen gewusst. Nach gut acht Monaten am Set habe ich dann die verschiedenen Schritte gelernt. Ich finde es toll, wenn ich die Möglichkeit habe, so etwas durch meine Rolle zu lernen. Und so haben wir während des Films unseren eigenen Wein gemacht.“, erzählt Schauspielerin Ana Giradot. Zeit genug hatte die Crew dafür. Regisseur Cédric Klapisch hat für die Dreharbeiten nämlich ein ganzes Jahr angesetzt. „Wenn Du einen Film über Wein machst, ist es wichtig alle Schritte und Zeitabschnitte zu zeigen. Es ist ein Film darüber, wie die Zeit vergeht.“, erklärt er.

„Der Wein und der Wind“ ist ein Film mit typisch französischem Charme, der uns zeigt, dass sich Zeiten und Menschen ändern können. Die Familie aber bleibt.