Drei Anlässe für eine Ministerin: Ilse Aigner in der Region 10

Ingolstadt/Gaimesheim (intv) Ein Besuch – drei Anlässe. Ilse Aigner war heute gleich auf drei Veranstaltungen in und um Ingolstadt. Als Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr kümmerte sie sich gleich um alle Verkehrsteilnehmer, von LKW bis Fußgänger.

Die erste Station war in Gaimersheim. LKW-Kollisionen beim Abbiegen, vor allem mit Radfahrern, enden oft tödlich oder mit Schwerverletzten. Um solche Zusammenstöße künfitig ganz zu vermeiden, hat die EDEKA Südbayern einen eigenen Abbiegeassisstenten entwickelt, der ähnlich wie ein Rückfahrassisstent eines Auto funktioniert. Er ist schon seit 2015 im gesamten Fuhrpark verbaut und wurde nun auch der Ministerin ausführlich vorgestellt, die sich dafür einsetzt, dass Sicherheitssysteme verpflichtend werden.
Im Anschluss ging es für Aigner gleich weiter zur VGI. Die betreibt seit 1. September ihren Gemeinschaftstarif, der nun feierlich eingeweiht wurde. Das Unterfangen war gar nicht so einfach wie man annehmen könnte, denn es mussten rund dreißig Busunternehmen, drei Landkreise, eine Stadt und viele unsichtbare Akteure wie IT-Firmen (z.B. für die Tickets aufs Smartphone) unter einen Hut gebracht werden. Die 3 Millionen Euro des Förderbescheids werden zusätzlich mit einem Euro pro Einwohner unterstützt. Das bedeutet für die Region 10 gut eine halbe Million extra. Für ein bayernweites Verbundticket läuft eine Machbarkeitsstudie, weil etwa 900 Beteiligte daran teilhaben.
Nach den LKW und Bussen, wurde es Zeit für die Fußgänger und Radlfahrer. Für die hatte Ilse Aigner ein Geschenk dabei: einen Förderbescheid über 340.000 Euro für die geplante Brücke über die Landesgartenschau 2020.