Direktmandate an die CSU – weitere Kandidaten zittern

Ingolstadt (intv) Die Region hat gewählt. Und inzwischen zeichnet sich auch ab, welche Kandidaten den Einzug in den Bayerischen Landtag geschafft haben. Die Direktmandate gehen alle an die CSU. Stimmenkönig in Bayern ist Finanzminister Albert Füracker aus dem Landkreis Neumarkt. Er erzielte mit 50,3 Prozent das beste Ergebnis. Spannend war es in Neuburg-Schrobenhausen. Hier konnte sich Matthias Enghuber am Ende mit 34,6 Prozent gegenüber seinem Herausforderer Landrat Roland Weigert durchsetzen. Bei Weigert haben 28,7 Prozent der Wähler ihr Kreuz gesetzt.

Über die Liste der Freien Wähler hat Roland Weigert wohl auch den Einzug in den Landtag geschafft. Neben ihm hat auch Eva Gottstein gute Chancen. Ob es regionale Vertreter der Grünen, der AfD und der FDP ins Maximilianeum schaffen, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die amtlichen Ergebnisse werden für Dienstag erwartet.

Insgesamt werden 205 Sitze im Landtag vergeben. 85 gehen an die CSU, die Grünen erhalten 38 Mandate. Drittstärkste Kraft sind die Freien Wähler mit 27 Sitzen. Die AfD bekommt 22 Mandate, genauso die SPD. Die FDP hat elf Sitze.