Die Profilschule unterstützt begabte Kinder mit schwierigen Startbedingungen

Ingolstadt (intv) „Kein Talent verlieren!“ ist das Motto der öffentlichen Profilschule. Die Profilschule ist ein Projekt, das Schüler und Schülerinnen mit schwierigen Startbedingungen in ihrer Förderung und Entwicklung unterstützt. Die Kinder sind Auserwählte, die den Lehrern oder ihren Eltern als sehr begabt und lernwillig auffallen, aber leider nicht das familiäre Umfeld haben, um sich bestmöglich entfalten zu können.

Mit „schwierigen Startbedingungen“ ist gemeint, dass die Kinder zum Beispiel in sozial schwachen Familien aufwachsen und die Eltern ihnen finanziell nicht die Unterstützung geben können. Manche Elternteile sind so stark in das Lebensunterhalt-Verdienen eingebunden, dass die Zeit fehlt, sich mit ihren Schützlingen den Hausaufgaben zu widmen. Kinder, die bereits Schicksalsschläge oder Alkoholismus in der Familie erleben mussten, aber gierig nach Wissen sind und einfach mehr Aufmerksamkeit benötigen, sind ebenfalls Kandidaten für die Profilschule.

Neben den bereits bestehenden Profilklassen in Nürnberg und Würzburg startet nun auch in diesem Jahr in Ingolstadt eine Profilklasse der dritten  Jahrgangsstufe. Noch Profilklasse, geplant ist aber der Bau einer Profilschule, die Stipendien für die Kinder vergibt und somit einen besonderen und individuellen Förderplan bis zum Abitur ermöglicht.

Der Schulalltag wird täglich von 8 bis 16 Uhr stattfinden. Neben kreativen Erholungspausen sind in der Schulklasse mit gerade mal 18 Schülern, anstelle normalerweise bis zu  30, die von ehrenamtlichen Mentoren, Lehrkräfte und Sozialpädagogen betreut werden.

Es handelt sich hierbei um ein Kooperationsprojekt der Bayerischen Staatsregierung, der Stadt Ingolstadt, der Roland Berger Stiftung und der Audi AG.