Deutscher Bauernpräsident wollte sich verhaften lassen

Wolnzach (intv) Vor laufender Kamera wollte er sich verhaften lassen-der Präsident des Deutchen Bauernverbandes hätte es darauf angelegt und wäre „erhobenenen Hauptes“ ins Gefängnis gegangen. Das versicherte Joachim Rukwied heute in der Festhalle Wolnzach. Grund für die rebellische Haltung: Die EU habe in Erwägung gezogen, das Pflügen der Felder ab den Monat August zu verbieten. Damit wollte sich der mächtigste deutsche Bauer auf keinen Fall abfinden. Doch dann kam es nicht soweit, weil Brüssel ein Einsehen hatte, sagte Rukwied bei seiner Rede im Herzen der Hallertau. Die EU stand dabei naturgemäß im Mittelpunkt. Denn aus Brüssel kommen viele Vorschläge, die dem Deutschen Bauernverband überhaupt nicht passen. Von der Einschränkung chemischer Pflanzenschutzpräparate bis zu Prämien für das Stillegen von Ackerflächen, Greening genannt. Im Interview mit intv erläuterte Rukwied auch, was das umstrittende Freihandelsabkommen für die Landwirtschaft in Deutschland bedeutet.

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