Deutsch-französische Rüstungsprojekte gut für Arbeitsplätze in Manching

Manching (intv) Die gemeinsamen Rütsungspläne Frankreichs und Deutschlands bieten dem Airbus-Werk in Manching möglicherweise Chancen. Die Rüstungskonzerne Airbus und Dassault haben heute in Berlin ein entsprechendes Grundsatzabkommen vereinbart. Am Donnerstag werden die Verteidigungsministerinnen Frankreichs und Deutschlands eine Absichtserklärung unterzeichnen. In Manching könnte der Bau eines neuen Kampfflugzeugs sowie die Entwicklung unbemannter Drohnen langfristig Arbeitsplätze sichern.

Die Mitarbeiter in beiden Bereich Entwicklung und Produktion in Manching können hoffen. Bei der Entwicklung geht es um ein Nachfolgesystem für den Eurofighter. Dabei soll es sich um eine Kombination aus bemanntem Flugzeug und einem Schwarm Drohnen handeln. Airbus setzt bei der Entwicklung dieser Drohnen vor allem auf die Ingenieure in Manching. Auch die so genannte Eurodrohne soll ab 2025 unter der Führung von Airbus gebaut werden, wo auch die Entwicklung stattfindet. Für die Mitarbeiter in der Eurofighter – Fertigung gibt es auch eine Perspektive. Möglicherweise wird die Bundeswehr rund einhundert weitere Eurofighter bestellen, als Ersatz für die veralteten Tornado-Flugzeuge, die bis 2035 ausgemustert werden. Die Entscheidung darüber soll in der zweiten Jahreshälfte fallen.