Der Tag danach: FCI scheitert erneut im DFB-Pokal am SC Paderborn

Ingolstadt (intv) Ob Fluch oder Dejavu – raus ist raus. Der FC Ingolstadt ist mit der gestrigen (20.08.2018) Niederlage in Paderborn erneut nach der ersten DFB-Pokalrunde ausgeschieden.1 zu 2 lautet das bittere Ergebnis, dass der FCI gestern Abend aus Paderborn mitgebracht hat. Nach nur 10 Minuten ist die Videoanalyse heute (21.08.2018) beendet. Denn für den Trainer ist ganz klar: Die Niederlage war verdient. Während die eingesetzten Spieler in der Reha sind, müssen die anderen zum Training ran. Der Schock über das bereits siebte DFB-Pokal-Aus in der ersten Runde sitzt bei allen Spielern nocht tief. Die Ursache für die Niederlage sei aber nicht bei den drei eingetauschten Startelf-Spielern zu suchen, wobei auch der Neue Robin Krauße zu seinem ersten Einsatz kam.

„Es war auch nicht das Spiel an sich oder im Spiel gegen den Ball, dass uns Probleme bereitet hat.Sondern es waren eher viele Umschaltmomente die wir zugelassen haben.Viele Situationen im Flügel, weiln im Zentrum sind wir eigentlich ganz gut gestanden. Wir haben zu viele Flanken zugelassen und des war gestern einfach in der ersten Halbzeit das Problem. und natürlich haben wir gestern bei den zwei Standartsituationen, nach dem Einwurf und nach der Ecke eben gepennt und des darf uns einfach nicht passieren, vorallem wenn der Gegner zwei gute Chancen hat und die liegen lässt und dann ist es normaler Weise sehr einfach ne Standartsituation sehr gut zu verteidigen und das ist uns gestern nicht gelungen und da haben wir zwei Gegentore bekommen.“, analysiert Stefan Leitl, Trainer beim FC Ingolstadt 04.

Dabei muss man fast schon sagen Gott-sei-Dank NUR zwei Gegentore, dank Torwart Marco Knaller. Der konnte einige Chancen der Gegner vereiteln. Zur zweiten Halbzeit tauschte der Trainer Krauße wieder durch Kerschbaum. Für Röcher kam Leipertz und die Aufstellung wurde auf 4-4-2 umgestellt. Auch das Tor In der 76. Minute von Spielmacher Sonny Kittel konnte nichts mehr an der Niederlage ändern. Jetzt liegt der Fokus wieder auf der Liga. Am kommenden Samstag fährt der FCI nach Magdeburg. „Die Mannschaften wissen natürlich, dass wir meistens übers Spielerische kommen und gebens uns dann bzw arbeiten sehr körperbetont gegen uns und das hat Paderborn gestern richtig gut gemacht und hat die Umschaltmomente richtig gut genützt und ähnliches wird uns auch in Magdeburg erwarten und darauf müssen wir uns vorbereiten, dass es einfach ein Abnutzungskampf wirddem wir standhalten müssen um Situationen, die sich für uns ergeben zu nützen und auch mal ein Spiel für uns zu entscheiden.“, betont Leitl.

Und das wäre dringend nötig, vorallem für die Motivation der Ingolstädter, die schon mit einer Niederlage und einem Unentschieden in die Saison gestartet sind. Leitl glaubt an seine Mannschaft und freut sich auf Magdeburg. „Das ist ein Traditionsverein mit einer rießen Anhängerschaft, die seit Jahren mal wieder im Profibereich angekommen sind, das sind positive Begleitumstände, wo wir Spaß haben werden zu spielen.“

Trotzdem darf Ingolstadt die motivierten Aufteiger nicht unterschätzen und muss mehr Kampfgeist beweisen. Dann klappt es vielleicht auch mit dem ersten Sieg in der neuen Saison.