Der Koloss steht – „Köschinger Tor“ fertiggestellt.

Kösching (intv) Der Koloss von Kösching steht. In der Nacht zum Samstag wurde auf dem Kreisverkehr am Ortseingang von Kösching das monumentale Bauwerk errichtet. Die 22 Tonnen Stahl sollen zukünftig das Aushängeschild der 9.000-Seelen-Gemeinde sein. Doch die Meinungen hierzu gehen auseinander. Viele halten das 11 Meter hohe Köschinger Tor für zu groß und die Kosten dafür zu hoch. 120.000 Euro hat das Bauwerk gekostet, 20.000 Euro davon bezahlt die Gemeinde. Doch laut Marktgemeinderat Dieter Betz kostet der Bau Kösching noch einiges mehr. So wurde die Totalsperrung durch die Feuerwehr für den Aufbau am Freitag von der Stadt bezahlt. Das sind alles Gelder, welche die Gemeinde nach Betz besser investieren könnte. So heize die Grundschule wegen einer mangelnden Wärmedämmung buchstäblich das Geld zum Fenster heraus und das Hallenbad ist dringend sanierungsbedürftig.

Karl Pogoretschnik, der Initiator des Projekts „Köschinger Tor“ sieht das anders. Natürlich müsse das Bad saniert werden, jedoch hätte man das Geld hierfür an anderer Stelle sparen sollen. So sei eine Sonnnenliege für 30.000 Euro angeschafft worden, ohne dass es Beschwerden darüber gab. Bei den für das Tor bereitgestellten 20.000 Euro hagelte es hingegen Kritik. Und das, obwohl das neue Köschinger Monument für alle Bürger da sein soll und diesen sicher länger als die Sonnenliege Freude bereiten wird.