Demonstration pro Energiewende

München (intv) 600 Castoren lagern derzeit neben dem Kernkraftwerk Gundremmingen. Jeder einzelne Behälter beinhaltet so viel Radioaktivität, wie bei der Katastrophe von Tschernobyl freigesetzt wurde. Bald sollen 1000 weitere Castoren dazu kommen. Diese Fakten schockieren den Vorsitzenden des Bund Naturschutz in Baar-Ebenhausen. Deshalb ist er auch zur Demonstration nach München gefahren.

Genau wie Bundestagsabgeordnete und Stadträte aus der Region. Zusammen mit 4.000 Mitstreitern wollen sie ein Zeichen für die Energiewende setzen. Denn die wird aus Sicht der Veranstaltungsteilnehmer drei Jahre nach Fukushima immer weiter ausgebremst. Auch mit neuen Gesetzen, die die Förderung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse reduzieren will. Unter dem Windrad auf dem Müllberg von Fröttmaning trafen sich Pioniere, Politiker und Bürger aus ganz Bayern um ein Zeichen zu setzen.