Demonstration in Ingolstadt: Eine Botschaft gegen Geschichtsrevisionisten

Ingolstadt (intv) „Aus der Geschichte nichts gelernt.“ Ein starker Slogan für die gestrige Demo vor der Volkshochschule. „Ingolstadt ist bunt“ hat gegen die Mitgliederversammlung der Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt protestiert. Für die Demonstranten haben Geschichtsrevisionisten keinen Platz in dieser Stadt.

Sie haben sich gestern Vormittag in der Ingolstädter Innenstadt versammelt – mit einem klaren Ziel vor Augen – Organisationen wie die Zeitgeschichtliche Forschungsstelle sollen in Zukunft hier nicht mehr tagen dürfen. Eine klare Botschaft, die sich vor allem an den Oberbürgermeister richtet.

Laut den Demonstranten zeichnet sich die Zeitgeschichtliche Forschungsstelle durch besonderen Geschichtsrevisionismus, das heißt Anzweifeln und Verharmlosen des Nationalsozialismus, aus. Vor Ort war unter anderem auch Guido Hoyer, der Landesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Auf der anderen Seite unter anderem Autoren für das dem rechten Spektrum zugeordnete „Junge Freiheit“ und ehemalige Referenten des „Instituts für Staatspolitik“, das als Denkfabrik der Neuen Rechte gilt.