Das neue bayerische Kabniett steht

München (intv) Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit muss sich die CSU die Posten im Kabinett mit den FW teilen. Am Montagmittag wurden die neuen Minister vereidigt. Experten gingen davon aus, dass Ministerpräsident Markus Söder Kontinuität demonstrieren will und daher so viele Ämter wie möglich belassen will. Doch es gibt Überraschungen.

Das Kabinett Söder II steht. Die Überraschung des Tages ist das Amt des Justizministers. Das ging nicht an den sicheren Kandidaten Winfried Bausback, sondern an Georg Eisenreich, der zuletzt Minister für Europa und Digitales war. Das Digitalministerium besetzt nun Judith Gerlach. Nachfolger der ehemaligen Bau- und Verkehrsministerin Ilse Aigner wird der vorherige Staatssekretär Hans Reichhard. Wissenschaftsminister ist bisheriger Kultusminister Bernd Sibler. Der neue Kultusminister kommt von den FW und heißt Michael Piazolo. Die FW übernehmen auch die Ressorts für Wirtschaft und Umwelt. Sie werden von Hubert Aiwanger und Thorsten Glauber besetzt. Der Kalshulder Roland Weigert ist Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

Wenig überraschend bleiben Innenminister Joachim Herrmann, Finanzminister Albert Füracker, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Sozialministerin Kerstin Schreyer und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber weiterhin in ihren Ressorts.

Heute seit 100 Jahren dürfen auch Frauen wählen. Weil es beim Frauenanteil der FW „zappenduster“ aussieht, wie Ludwig Hartmann von den Grünen deutlich hinwies, hat die CSU entsprechend mehr Damen gestellt, um die Quote zumindest bei einem Drittel zu halten.