Daiichi Sankyo investiert 13 Millionen in Standort Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (intv) Jeder, der irgendwann Sport gemacht hat, kennt die Salbe Mobilat. Die lindert Verstauchungen und Prellungen schon auf dem Fußballplatz. Kaum jemand weiß, dass dieses Produkt einst in Pfaffenhofen entwickelt wurde. Heute steht an diesem Standort unter anderem ein nagelneues Gebäude der Firma Daiichi Sankyo. Der internationale Konzern mit japanischen Wurzeln hat 14 Niederlassungen in ganz Europa. Doch die in Pfaffenhofen ist die wichtigste. Hier werden 70 Prozent des europäischen Umsatzes gemacht. Künftig noch mehr im Bereich Entwicklung. Denn genau dafür hat das Unternehmen 13 Millionen Euro investiert. Damit hatte man das geplante Budget sogar um eine Million Euro unterschritten. Die Leiterin der Pharmazeutischen Entwicklung, Nora Urbanetz ist erst vor zwei Jahren zum Konzern gestoßen. Damals war noch eine Baugrube zu sehen, wo heute das neue Gebäude steht. 100 Mitarbeiter kümmern sich um die Forschung in der Hallertau. 350 sind in der Produktion tätig. Von hier aus verlassen drei Milliarden Tabletten im Jahr das Werk und werden in 50 Länder Europas verteilt. Insofern hat sich die Übernahme des Herstellers von Mobilat im Jahre 1990 für den Konzern aus Japan ausgezahlt.