Cybersicherheit – Wie Sie Ihre Daten besser Schützen können

Ingolstadt (intv) Haben Sie auch schon öfter Emails von Ihrer angeblichen Bank, Bestell- oder Bezahldiensten bekommen, die Ihre vertraulichen Daten abfragen wollten? Letztes Jahr sind alleine in Bayern rund 3.500 sogenannte Phishing-Fälle zur Anzeige gebracht worden. Dazu kommen gut 400 Fälle von Erpressungstrojanern.
Knapp 60 Millionen Menschen in Deutschland nutzen ein Smartphone. Doch mittlerweile gilt schon jede zehnte App im Play Store als potentielles Schadprogramm.

Treffen kann es jeden. Ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs. Onlinekriminalität beschränkt sich nicht auf Zeiten, Orte oder Geräte. Interesse haben die Täter vor allem an Geld. Die typischen Einfallstore sind über Emails, Downloads und falsche Zertifikate, aber auch Messenger sind Ziele. Doch das Gute: man kann selbst viel tun, um sich zu schützen. Denn auch die meisten Hacker sind keine kriminellen Genies mit Tiefenkenntnissen, sondern nutzen simple Tools. Das zeigte sich z.B. beim letzten größeren Leak, bei dem ein 17-jähriger Schüler mehr oder weniger aktuelle Daten von Prominenten auf twitter veröffentlichte. Nutzungsprofile und Whatsapp-Nachrichten sind aber mindestens genauso interessant.
Viele Nutzer machen es den Angreifern zu einfach. Viele nutzen kaum Schutzvorrichtungen, haben schwache Passwörter und einfache Zugänge. Bei Mobilgeräten sind noch immer selten Virenscanner installiert. Doch auch bei installierter Software müssen die Nutzer auf die aktuellen Updates und Versionen achten. Manche Dienste bieten z.B: eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die neugierige Zugriffe erschwert .