Cummins plant Stellenabbau: Politiker beteiligen sich an Mahnwache

Ingolstadt (intv) Die Firma Cummins Generator Technologies plant, in Ingolstadt 86 Arbeitsplätze nach Rumänien zu verlagern. Derzeit ist das Unternehmen zu keinen Verhandlungen bereit. Gestern haben die Arbeitnehmer deshalb eine Mahnwache veranstaltet, an der sich auch lokale Politiker beteiligten. So setzt sich etwa die SPD-Fraktion dafür ein, die Situation zu entschärfen. „Das Unternehmen Cummins strebt eine Gewinnrendite von 16 Prozent an. Die Gewerkschaft hat einen Plan mit einer Rendite von 14 Prozent vorgelegt. Das reicht der Firma aber nicht“, so Thomas Thöne von der SPD. Die CSU Fraktion hat einen Antrag gestellt, in dem sie Oberbürgermeister Alfred Lehmann bittet, zwischen den Parteien zu vermitteln. Ob Lehmann auf den Vorschlag der Christsozialen eingeht, stellt sich voraussichtlich in der morgigen Stadtratsitzung heraus.