Caritas Wohnheime und Werkstätten feiern 50. Geburtstag

Ingolstadt (intv) Sich Menschen am Rande der Gesellschaft zuwenden und sie in den Mittelpunkt zurückholen. Das hat sich die Caritas auf die Fahne geschrieben und geht dieser Verpflichtung nun schon seit einem halben Jahrhundert nach. Zum 50. Geburtstag öffneten die Caritas Wohnheime und Werkstätten ihre Pforten und feierten bei einem Tag der offenen Tür ihr rundes Jubiläum. In St. Alfons präsentiert sich die Ingolstädter Caritas in all ihren Facetten. Vom Sozialdienst, über die verschiedenen Wohnheime und Werkstätten, wie Schreinerei und Schlosserei bis hin zur Dienstleistung „Essen auf Rädern“. Die Caritas: ein Ort der Begegnung. Heimbewohner gestalteten die Feier mit Musik und Sketchen, Einrichtungsleiter Michael Rinnagl führte die Gäste durch die vergangenen fünf Jahrzehnte. 50 Jahre Gefährdetenhilfe hinterlassen Spuren: „Die Caritas Wohnheime und Werkstätten sind ursprünglich als Wohnheim für ausländische Heimatlose entstanden. Für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren konnten. Da ist sehr bald auf das Thema Arbeitstherapie gesetzt worden. Eine geregelte Tagesstruktur für diese Menschen zu gewinnen. Das gilt auch für die Menschen, die danach kamen, nämlich Nichtsesshafte und Strafentlassene, die ebenfalls kein Obdach hatten“, blickt Rinnagl in die Vergangenheit zurück. Heete bieten die Caritas-Wohnheime Platz für etwa 75 Wohnungslose. Am heutigen Jubiläumstagtragen Betreuer und Heimbewohner den gleichen Aufdruck. Denn heute steht im Mittelpunkt, einfach nur Mensch zu sein.