Bundesgesundheitsminister Gröhe in Neumarkt

Neumarkt (intv) Termin-Servicestellen für Patienten, Praxisstreichungen in überversorgten Gebieten, Medizinische Versorgungszentren in ländlichen Regionen. Der aktuelle Gesetzentwurf für das Versorgungsstärkungsgesetz sorgt für reichlich Diskussion. An Themen fehlte es daher nicht, beim Besuch von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am Mittwoch im Neumarkter Klinikum und bei der anschließenden Diskussion im Ärztehaus Neumarkt, mit dem Bayerischen Facharztverband und dem Ärztenetz Neumarkt. Bayernweit werden 4664 Praxen, davon 314 in der strukturschwachen Oberpfalz verschwinden, so die Befürchtung des Vorsitzenden des bayerischen Fachärzteverbandes und niedergelassenen Orthopäden in Neumarkt Dr. Wolfgang Bärtl. Diese Entscheidung, so Bundesgesundheitsminister Gröhe in dem Fachgespräch,  treffen Ärzte und Krankenkassen in Einzelfallentscheidungen in den Zulassungsausschüssen vor Ort. Eine generelle Streichung wird es also nicht geben, wohl aber die geplanten Terminservicestellen. Sie sollen Versicherten innerhalb von 4 Wochen einen Termin bei einem Facharzt vermitteln.