Bürgerhaus: Erfolgsrezept Mehrgenerationenhaus

Ingolstadt (intv) Das Bürgerhaus: Ein Ort der Begegnung. Vor allem Selbsthilfegruppen finden in der städtischen Einrichtungen Raum, um sich auszutauschen, Wissen weiterzugeben oder einfach Geselligkeit zu erfahren. In den Jahren 2004 bis 2010 konnte das städtische Bürgerhaus die Zahl der angebotenen Veranstaltungen in den beiden Häusern „Neuburger Kasten“ und „Alte Post“ verdoppeln. „So ein gewaltiger Sprung ist in den letzten Jahren selbstverständlich nicht mehr zu schaffen gewesen“, so Peter Ferstl, Leiter der kommunalen Dienststelle, der nach 10 Jahren aber eine durchaus positive Bilanz zieht. „Qualitativ hat sich viel getan, ich denke da insbesondere an die intergenerativen Projekte, an den Bereich Kultur und Begegnung, vor allem die Arbeit zwischen Jugend und Senioren hat sich sehr positiv entwickelt,“ resümiert Ferstl.

Aktuell engagieren sich rund 220 Menschen jeden Alters im Bürgerhaus, investieren jede freie Minute. Laut einer Evaluation sogar 600 Ehrenamtliche Stunden pro Woche. Derzeit ist eine Selbsthilfegruppe zum Thema Mobbing geplant. Desweiteren geht der Kurs „Seniorentrainer“ neu an den Start. Das Projekt zielt darauf ab, Senioren, die nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen, zu schulen, wie auch Sie ihr Wissen weiterzugeben können. So wie Siegfried Bauer, ehrenamtlicher Kursleiter im Bürgerhaus, der älteren Menschen die Welt von Internet und Email näherbringt, beispielsweise Donnerstag Vormittag von 10 bis 12 Uhr. Das aktuelle Programm des Bürgerhauses finden Sie im Internet auf der Seite: www.buergerhaus-ingolstadt.de

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