Bürgerdialog Stromnetz: Mobiles Bürgerbüro macht Station in Berching

Berching (intv) Der Ausstieg aus der Atomenergie bis spätestens 2022 ist beschlossene Sache. Der daraus folgende Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert auch einen Netzausbau. Denn künftig muss der Strom möglichst verlustarm, zum Beispiel von den Windparks im Norden zu den Verbrauchern im Süden transportiert werden. Noch laufen die Planungen, die von Seiten der Bürger auch viele Fragen aufwerfen. Deshalb ist der Bürgerdialog Stromnetz in der Region unterwegs.

Am Montag Vormittag machte das mobile Bürgerbüro Station in Berching. Der Bürgerdialog Stromnetz ist unabhängig von den Übertragungsnetz-Betreibern, wird aber gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Aufgabe der mobilen Bürgerbüros ist ein breit angelegter gesellschaftlicher Dialog, wie zum Beispiel am 16. Januar ab 17.30 Uhr (Einlass) bis 20.30 Uhr bei einem Bürgerinfomarkt in der 7-Täler-Halle in Dietfurt. Nach Fachvorträgen von Dr. Gunda Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz und von Prof. Dr.-Ing. Matthias Wuschek von der Technischen Hochschule Deggendorf, gibt es in einer Diskussionsrunde die Gelegenheit zum Austausch. Anmeldungen sind möglich unter veranstaltungen@buergerdialog-stromnetz.de, Teilnahme aber auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Das mobile Bürgerbüro macht ebenfalls weiter Station in der Region. Am Dienstag 08. Januar in Altmannstein und am 14. Januar in Dietfurt.